Plastik Fantastik

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Plastik hat, wie alles im Leben Vor- und Nachteile.

In diesem Eintrag möchte ich zum Thema Plastik/Kunststoff einige interessante Aspekte mitteilen, die ich aufgrund einer Recherchen gefunden habe. Es soll keine wissenschaftliche Arbeit sein, sondern eine Zusammenfassung der für mich interessanten und aufschlussreichen Punkte aufzeigen, die ich auf dieser Wikipedia Seite gefunden habe.

In den 1950ern fing der Kunststoffrausch erst richtig an. Wieso auch nicht? Endlich eine Substanz, mit der alltägliche Produkte günstig und schnell hergestellet werden konnten.

Vorteile von Plastik:

  • billig
  • leicht
  • luftdicht
  • wasserdicht
  • beständig gegen Säuren und Laugen
  • leichte Reinigung
  • bunt
  • reduzierte Leitfähigkeit
  • haltbar

Ueberall, wo ich mich umsehe, treffe ich auf Kunstsoff. Es gibt ihn in den verschiedensten Formen, er ist allgegenwaertig, In Elektrogeräten, wie z. B. Waschmaschinen, Toaster, Handy, Lampen, etc, In meinem Auto, in Bad und Küche alle Gefäße, Tuben, Tüten, Bürsten, Reinigungsgegenstände, Gumibänder, etc. Kleidung, Schuhe, ja und natuerlich die Sneakers! Besonders praktisch scheinen Plastikteile und Kunststoff bei Kindersachen, Spielzeug, Geschirr und Windeln. In der Medizin ist Plastik nicht mehr wegzudenken – die Einwegprodukte sind unglaublich wichtig fuer die Hygenestandards und natuerlich auch um die Kosten zu decken.  Nicht zu vergessen die vielen alltäglichen  Einwegprodukte wie Strohhalme, Becher, Besteck, Flaschen, Verpackungen… die Liste ist endlos.

Plastik ist ein fester Bestandteil unseres Lebens! Es befindet sich in allen Gegenständen, die uns das Leben erleichtern.  Kein Wunder, dass es so erfolgreich ist! Es ist für mich deutlich geworden, dass uns Kunststoff viele Vorteile  bringt – mehr als ich dachte.

Zu dumm, dass die Erfinder und Hersteller sich offensichtlich keinerlei Gedanken darueber gemacht haben, wie die nicht mehr gebrauchten Plastikartikel sinnvoll und umweltfreundlich entsorgt werden koennen. Der Plastikmüll wird uns wohl noch lange begleiten.

Nachteile von Plastik:

  • kompostiert nicht, also nicht abbaubar
  • wird spröde und brüchig bei UV oder Hitze
  • beim verbrennen werden giftige Dämpfe abgegeben
  • Mikroplastik- kleine Teilchen verschmutzen die Umwelt
  • Mikroplastik ist durch die Nahrungskette in unsere Nahrung gelandet
  • Tiere verhungern weil ihre Mägen mit gefressene Plastikteile gefüllt sind
  • Tiere verfangen sich in Gegenstände aus Kunststoff und sterben

Zwischen 1950 und 2015 wurden weltweit rund 8,3 Mrd. Tonnen Kunststoff hergestellt – dies ergibt etwa 1 Tonne pro Kopf der Weltbevölkerung. Die Hälfte hiervon stammt aus den letzten 13 Jahren. Von dieser Menge wurden ca. 6,3 Mrd. Tonnen zu Abfall, der zu 9 % recycelt, zu 12 % verbrannt und zu 79 % auf Müllhalden deponiert wurde bzw. sich in der Umwelt anreichert. Link

Nur 9% wurde recycled! (Recyceln ist nicht so einfach wie wir denken, zudem ist es auch ein teurer Prozess) 12% Verbrannt vermutlich für Energie. Die restlichen  79%  landen auf Müllhalden, eine Endlagerung des Mülls. Hier bleibt er dann. Ich kann mir gut vorstellen, dass die  Vorschriften zum Thema Müllhalden in den verschiedenen Ländern und sogar in etlichen Kommunen unterschiedlich gehandhabt bzw. nicht beachtet werden. Manchmal frage ich mich auch, inwieweit die Menschen sich Gedanken ueber die immensen Muellberge machen. 

Also 9% recycled und 12% verbrannt. Das heisst, dass es 79% des Plastiks das ich in meinem Leben ge- und verbraucht habe, noch gibt. Verstreut auf der Welt, überall, wo ich gewesen bin, blieben Spuren meines Plastikverbrauchs. Meine Plastikspur. Das finde ich unglaublich erschreckend! Von dem ‚to go Kaffeebecher“, den ich am Wochenende in Paris unwissend in den Müll geworfen habe, der Zahnbürste, die ich im Hotel in Berlin vergessen habe. Die vielen vielen vielen Wasserflaschen…… fast alle gibt es noch, irgendwo. Von all dem Plastik, das ich in meinem Leben benutzt habe, hat ganz bestimmt das eine oder andere Tier leiden oder sogar sterben müssen. Ich bin dafür Verantwortlich.

Mir ist klar, dass ich in meinem Leben nicht ganz auf Kunststoffartikel verzichten kann, aber es ist mir auch deutlich geworden, dass ich auf bestimmte  Artikel sehr gut verzichten kann. Recyceln ist gut, reduzieren ist besser. Ich fange jetzt damit an, meine Einwegprodukte zu reduzieren, als erstes mit den leidigen Plastiktüten, die ja wirklich ueberfluessig sind!

In meinem nächsten Eintrag geht es daher auch um die Plastiktüte und mein Plastiktüten challenge.

Wehr ist dabei?

Ich freue mich, ganz liebe Grüße

Stella❣ 

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